Letzter Einsatz: >THL - Personenrettung - mit Drehleiter in Roth Büschlein< am 19.06.2018 um 13:11 Uhr

Ehrung langjähriger Mitglieder bei der Stadtfeuerwehr Lichtenfels, von links: 2. Bürgermeisterin Sabine Rießner, stellvertretender Kommandant Ralf Hönninger, 2. Vorsitzender Stefan Hönninger, Kommandant Andreas Lehe (25 Jahre), Marco Fischer (25 Jahre), Christian Barth (25 Jahre), Michael Haas (40 Jahre), Reinhold Gradl (40 Jahre), 1. Vorsitzender und 1. Bürgermeister Andreas Hügerich.

177 Einsätze im letzten Jahr

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lichtenfels

Lichtenfels. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenfels standen die Berichte des Vorsitzenden und des Kommandanten sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder.

Der Vorsitzende, Bürgermeister Andreas Hügerich, ging zunächst näher auf das Vereinsleben der 204 Mitglieder umfassenden Lichtenfelser Wehr im vergangenen Jahr ein. Insbesondere nannte er die Teilnahme am Florianstag in Seubelsdorf, den Besuch des Patenvereins Ebersdorf, den traditionellen Fronleichnamsfrühschoppen auf dem eigenen Gelände und die Mitgestaltung der Gedenkfeier zum Volkstrauertag. Der Vorsitzende richtete seinen Blick auch auf die bevorstehenden Ereignisse. So würden gleich zwei Feuerwehren ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Für die 150-Jahr-Feier der Feuerwehr Ebensfeld im Mai habe man die Patenschaft übernommen und werde auch die Sicherheitswache stellen. Bei der 150-Jahr-Feier der Weismainer Wehr im Juni werde man sich am Festzug beteiligen. Außerdem sei im September eine Wanderung mit den Ebersdorfer Kameraden geplant. Andreas Hügerich bedankte sich sehr herzlich bei den aktiven und passiven Mitgliedern für das gute Miteinander und für die vielen Aktionen, die während des Jahres gelaufen sind. Sein Dank galt insbesondere seinen beiden Stellvertretern Michael Haas und Stefan Hönninger für die hervorragende Unterstützung, den Aktiven mit den beiden Kommandanten an der Spitze, die sich zu jeder Tages- und Nachtzeit für ihre in Not geratenen Mitmenschen eingesetzt haben.

Den Bericht der Aktiven erstattete der Kommandant Andreas Lehe. Demnach absolvierten die 69 aktiven Feuerwehrleute, worunter sich 7 Führungsdienstgrade, 18 Fahrer mit Führerschein der Klasse C/CE und 11 Drehleitermaschinisten befinden, im vergangenen Jahr 177 Einsätze, die sich folgendermaßen aufgliedern: 76 Brandeinsätze, 67 technische Hilfeleistungen (Hilfe bei Verkehrsunfällen, Sturmschäden, Ölspuren, Überflutung), 33 Sicherheitswachen (Stadthalle, Korbmarkt, Schützenfest u. a.) und ein ABC-Gefahrstoff-Einsatz.

Zu den regulären Übungen kamen noch zahlreiche Vorführungen, Lehrgänge und andere Aufgaben hinzu. Zudem stehen der Stützpunktfeuerwehr 29 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

Der Kommandant freute sich, dass er zusammen mit dem 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Andreas Hügerich, mit Reinhold Gradl und Michael Haas zwei verdiente Mitglieder für 40-jährige Treue sowie gleich vier Kameraden für 25-jährige Mitgliedschaft ehren konnte. Andreas Lehe bedankte sich auch besonders bei den aktiven Vereinsmitgliedern, die regelmäßig die Übungen besuchten und bei den Einsätzen zur Stelle waren, um der Bevölkerung in Notfällen beizustehen.

Bedingt durch mehrere Neuzugänge kann der Jugendwart Michael Haas auf 15 Jugendliche, davon fünf Mädchen, zurückgreifen, die 32 Übungen absolvierten. Zwei Gruppen beteiligten sich anlässlich des Kreisfeuerwehrtages in Weismain am Kreisjugendleistungsmarsch, wobei die erste Gruppe einen respektablen 4. Platz belegte, der zur Teilnahme am Bezirksjugendleistungsmarsch im Oktober in Marktredwitz berechtigte. Auch hier erkämpfte sich die Gruppe unter 39 Mannschaften einen hervorragenden 4. Platz.

Die Betreuerin der Kinderfeuerwehr „Löscherla“, Ute Bauer, berichtete über die Aktivitäten der 23 Kinder. Sie dankte auch Anna-Maria Haas und Martin Mehler für ihre Mithilfe.

                                                                                                                                                                                                                                                                                               Bild u. Bericht: Alfred Thieret

 

Die beiden Ausbilder KBM Schneider und Hönninger, baten das Erlernte durch weiteres Üben zu vertiefen und dankten folgenden Teilnehmern für ihren Einsatz: Och Aaron; Klinke Frank; Aumüller Julian (FF Ebensfeld), Höppel Nico (FF Bad Staffelstein), Pflaum Christoph; Hagel Valentin (FF Altenbanz), Weiß Nikolaus; Weiß Michael (FF Püchitz), Vogler Daniel (FF Seubelsdorf), Schäffner Philipp (FF Zilgendorf), Schauer Johannes (WF Veenendaal).

Neue Atemschutzgeräteträger (Lehrgang vom 02.03. - 04.03.2018)

Feuerwehrler haben einen sehr vielfältigen Arbeitsalltag zu bewältigen. Ob Brandeinsätze oder Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern, sie werden immer wieder auf Einsatzsituationen treffen, in denen es darauf ankommt, sich vor den verschiedenen Gefahren zu schützen!

Ein möglicher Schutz ist das Tragen von Atemschutzgeräten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, setzt es einen 25 stündigen Lehrgang voraus.

Aus diesem Grund, fand auf Landkreisebene ein Atemschutzlehrgang bei der freiwilligen Feuerwehr Stadt Lichtenfels statt. Elf Feuerwehrmänner unterzogen sich der körperlich sehr intensiven Ausbildung.

Von den Ausbildern Ralf Hönninger und Klump Paul wurden die Teilnehmer in theoretischen Unterrichtseinheiten - wie Grundlagen der Atmung - Atemgifte - Funktionsweise der Geräte, sowie dem wichtigsten Thema - den Einsatzgrundsätzen unterrichtet.

Unter der Aufsicht vom Team der Atemschutzwerkstatt Lichtenfels, setzten die zukünftigen Atemschutzgeräteträger ihr theoretisches Wissen bei Einsatzübungen um.

Vor den Augen des Kreisbrandmeisters Lutz Schneider mussten die Absolventen ihr neues Wissen durch eine schriftliche und praktische Prüfung in der Landkreiseigenen Übungsanlage in Burgkunstadt unter Beweis stellen.

Bild und Bericht: Ralf Hönninger 

"Verkehrsunfall"

"Schwer verletzt, Autofahrer fährt gegen Baum"

"Feuerwehr befreit schwer verletzte Person aus Autowrack"

"Zwei verletzte nach Verkehrsunfall"

 

Meldungen in den öffentlichen Medien wie Presse und Rundfunk, führen uns täglich vor Augen, wie schnell es zum Verkehrsunfall kommen kann und man im Falle eines Unglücks auf schnelle Hilfe anderer angewiesen ist.

Ob auf dem Weg nach Hause, zur Arbeit oder zu Freunden - jeder einzelne Verkehrsteilnehmer könnte in eine gefährliche Situation im Straßenverkehr geraten. Hier sind oftmals wenige Sekunden entscheidend, ob es zu einem Zusammenstoß kommt oder ob man noch "Glück im Unglück" hat.

Blaulichtorganisationen helfen. Aber um sicher, fachgerecht und schnell Hilfe im Erstfall leisten zu können, ist es von essenzieller Bedeutung sich Abläufe einzuprägen, stetig fortzubilden und vertraut zu sein mit der Handhabung der Gerätschaften.

Aus diesem Grund wurde vor kurzem ein Fortbildungslehrgang "Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen" von der Arbeitsgruppe "THL" der Feuerwehr der Feuerwehr Lichtenfels auf die Beine gestellt.

 

Dieser  Lehrgang erstreckte sich über vier Tage und vermittelte umfassende Kenntnisse im Bereich der technischen Hilfe. Beginnend mit einer theoretischen Unterweisung folgten mehrere Detailübungen mit wichtigen Themen wie: Eigenschutz, schonende Rettung von Personen, Glasmanagement, Handhabung von hydraulischen Rettungsgeräten, Erkundung der Lage und vielem mehr.

 

An zahlreich gestellten Autowracks konnten realitäsnah, auf drei Situationen verteilt, verschiedene Rettungsmöglichkeiten wie: Sicherung von Fahrzeugen in Dach- und Seitenlage, Schaffung großer Seitenöffnungen, retten von Personen durch hydraulisches Rettungsgerät erlernt werden.

 

Neben der technischen Hilfeleistung der Feuerwehr, der Feuerwehr spielt bei Unfällen auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst eine Große Rolle. Diese müssen bei Schadenslage Hand in Hand zusammenarbeiten. Deshalb nahmen zusätzlich Kammeraden vom BRK Kreisverband Lichtenfels an dem Lehrgang teil, was beiden Organisationen die Arbeit und Handlungen des anderen näher brachte.

 

Am Ende wurde das erlernte Wissen durch eine Einsatzübung auf die Probe gestellt. Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten ein fiktives Einsatzszenario gemeinsam ab und beendeten den anstrengenden Pilotlehrgang mit vielen neuen Erkenntnissen und dem Wunsch auf Fortsetzung dieser Weiterbildung.

Um solch eine Mammutaufgabe stemmen zu können, war die Feuerwehr Lichtenfels auf zahlreiche Unterstützung regionaler Firmen angewiesen.

Auf diesem Weg bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Unterstützern, die zum Gelingen des Lehrgangs beigetragen haben:

  • Kaiser Dietmar Autoverwertung Lichtenfels, die Zahlreiche Autowracks zur Verfügung gestellt hat.
  • Entsorgungsfachbetrieb Panzer & Kraus aus Lichtenfels, für den Abtransport der Autowracks.
  • Meisterbetrieb Michael Jaud aus Lichtenfels, für die Spende der Schutzbrillen.
  • Müller Landtechnik Sonnefeld, für die Nutzung des Teleskopladers der Marke Weidemann
  • LUKAS, für die hydraulischen und akkubetriebenen Rettungsgeräte.
  • Stadt Lichtenfels, für das zur Verfügung stellen der Übungshalle und Gerätschaften.
  • An die Anwohner der St.-Veith-Str. in Lichtenfels für ihr Verständnis. 

Zu guter letzt geht ein Dank an das Team der Arbeitsgruppe "technische Hilfe" der Feuerwehr Lichtenfels, die insgesammt 340 Stunden ihrer Freizeit für die Organisation und  Ausbildung investiert haben.

Text und Bild: Ralf Hönninger Stv. Kommandant.

10 neue Atemschutzgeräteträger im Landkreis

Einsätze unter Atemschutz, gehören zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst.
Unter Atemschutz dürfen deshalb nur Feuerwehrangehörige eingesetzt werden, die körperlich und fachlich dafür geeignet sind und die drohenden Gefahren kennen.
Bei der Feuerwehr Stadt Lichtenfels wurden hierfür die Grundlagen, an einem 25 stündigen Atemschutzlehrgang auf Landkreisebene, gelegt.
Zehn Feuerwehrmänner stellten sich der Herausforderung und wurden von den drei Ausbildern Ralf Hönninger, Maximilian König und Klump Paul in folgenden Themen unterrichtet: Grundlagen der Atmung, Funktionsweise der Atemschutzgeräte, Verantwortlichkeit im Atemschutz, Atemgifte und die Einsatzgrundsätze.
Bei verschiedenen Einsatzübungen mussten die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen.

Hierbei wurden sie vom Team der Atemschutzwerkstatt Lichtenfels stets beaufsichtigt und tatkräftig unterstützt.
Die zukünftigen Atemschutzgeräteträger mussten sich in der landkreiseigenen Übungsanlage in Burgkunstadt einer schriftlichen sowie praktischen Prüfung unterziehen.
Der für Atemschutz zuständige Kreisbrandmeister Thomas Petterich und Ausbilder Hönninger bedankten sich für die erbrachte Leistung und beglückwünschten folgenden Prüflingen zur bestandenen Prüfung: Mattausch, Franz; Kraus, Christian; Schütz Oliver (alle FF Isling); Ebertz, Christoph (GSZ LIF/Main); Schmidbauer, Christoph (FF Wallenstadt); Sommer, Adrian; Tischler, Dominik; Schöne, Daniel (alle FF Weismain); Dümmlein, Jakob (FF Marktzeuln); Sebald, Jonas (FF Birkach).

Bei der Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr Lichtenfels wurden folgende Vorstandsmitglieder neu gewählt, von links: Michael Haas und Stefan Hönninger zu Stellvertretern des amtierenden Vorsitzenden, Bürgermeister Andreas Hügerich, Kassier Stefan Schmidt, Frauenbeauftragte Anna Maria Haas und Kassenprüfer Ronny Kraus.

Michael Haas und Stefan Hönninger neue stellvertretende Vorsitzende

Lichtenfels. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenfels stand die Neuwahl eines Teils des Vorstands, wobei Michael Haas und Stefan Hönninger zu neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurden. Der Vorsitzende, Bürgermeister Andreas Hügerich, ging zunächst näher auf das Vereinsleben der Lichtenfelser Wehr im vergangenen Jahr ein. Insbesondere nannte er die Teilnahme am Florianstag bei der Feuerwehr Isling sowie am Kreisfeuerwehrtag in Trieb jeweils im Mai, den Besuch des Patenvereins Ebersdorf, den traditionellen Fronleichnamsfrühschoppen, das Vereinsoktoberfest, die Mitgestaltung der Gedenkfeier zum Volkstrauertag und den Ehrungsabend der Stadtfeuerwehren im Stadtschloss. Andreas Hügerich bedankte sich sehr herzlich bei den aktiven und passiven Mitgliedern für das gute Miteinander und für die vielen Aktionen, die während des Jahres gelaufen sind. Sein Dank galt auch den Kommandanten und dem Jugendwart, sowie natürlich auch den Vorstandskollegen, die ihn unterstützt haben.

Den Bericht der Aktiven erstattete der Kommandant Andreas Lehe. Demnach absolvierten die 66 aktiven Feuerwehrleute, worunter sich 8 Führungsdienstgrade, 15 Fahrer mit Führerschein der Klasse 2 und 11 Drehleitermaschinisten befinden, im vergangenen Jahr 178 Einsätze, die sich folgendermaßen aufgliedern: 44 Brandeinsätze, 54 technische Hilfeleistungen (Hilfe bei Verkehrsunfällen, Sturmschäden, Ölspuren, Überflutung), 40 Sicherheitswachen (Stadthalle, Korbmarkt, Schützenfest u. a.) und 40 Fehlalarmierungen (Brandmeldeanlagen).

Zu den regulären Übungen kamen noch zahlreiche Vorführungen, Lehrgänge und andere Aufgaben hinzu.

Der Kommandant freute sich, dass er zahlreiche Beförderungen aussprechen konnte. So ernannte er Patrick Backert, Kevin Ender, Samantha Frey, Stephan Gagel, Raphael Gagel, Christian Herold, Ingo Hollenbach, Verena Jakob, Kirstin Raithel, Meikel Weber, Daniel Weis und Anna Wolf zu Feuerwehrleuten, Bastian Weidner zum Oberfeuerwehrmann und Ralf Hönninger zum Oberlöschmeister. Er bedankte sich auch besonders bei den aktiven Vereinsmitgliedern, die regelmäßig die Übungen besuchten und bei den Einsätzen zur Stelle waren, um der Bevölkerung in Notfällen beizustehen.

Der Jugendwart Michael Haas kann auf acht Jugendliche, davon zwei Mädchen, zurückgreifen, die 28 Übungen absolvierten und von denen jeweilige  einige die Jugendleistungsprüfung, die Prüfung zur Jugendleistungsspange und den Wissenstest erfolgreich ablegten. Auch wirkte man beim Kindererlebnistag am Marktplatz und bei der Ehrenwache am Kriegerdenkmal zum Volkstrauertag mit. Besonders hob der Jugendwart die Teilnahme mit gleich zwei Teams beim Jugendleistungsmarsch in Altenkunstadt hervor.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die teilweise Neuwahl des Vorstands. Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden waren in geheimer Wahl zu bestimmen. Zunächst erhielt Michael Haas als einer von vier Kandidaten von den 78 Wahlberechtigten 50 Stimmen, erreichte damit klar die absolute Mehrheit und wurde somit zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zur Wahl des zweiten Stellvertreters stellten sich Norbert Schmidt und Stefan Hönninger, die beide schon beim 1. Wahlgang dabei waren und 20 bzw. 6 Stimmen erzielten. Jetzt drehte sich aber das Stimmenverhältnis und Stefan Hönninger wurde mit 45 Stimmen bei 30 Stimmen für Norbert Schmidt zum weiteren Stellvertreter bestimmt. Per Akklamation wurde Stefan Schmidt zum Kassier, Ronny Kraus zum Kassenprüfer und Anna Maria Haas zur Frauenbeauftragten gewählt. Auch zwei langjährige Mitglieder wurden geehrt. Für 40-jährige Treue erhielt Karl Mahr die goldene Vereinsnadel, während Willibald Gradl die Auszeichnung für seine 70-jährige Mitgliedschaft aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich entgegennehmen konnte.                                                                                                                          Bericht: Alfred Thieret

LICHTENFELS  Am Samstag den 27.05.2017 legten insgesamt acht Feuerwehrkameraden im Feuerwehr-gerätehaus unter Aufsicht des Lehrgangsleiters Günter Retsch die Prüfung zum Fahrzeugmaschinisten erfolgreich ab. In insgesamt 40 Ausbildungsstunden wurde den Teilnehmern Theorie und Praxis unter anderem in den Unterrichtsthemen Straßenverkehrsrecht, Feuerwehrfahrzeuge, Motorenkunde, Fehlersuche nach Störungen an Pumpen und Wasserförderung über lange Schlauchstrecken nahegebracht. Als Ausbilder standen von der Feuerwehr Lichtenfels Michael Haas, und als Hilfsausbilder Stefan Hönninger, Stefan Geiger und Florian Helmbrecht zur Verfügung. Dritter Bürgermeister Winfried Weinbeer lobte das Engagement der Teilnehmer. Auch zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner, Feuerwehrreferent Roland Lowig und Otto Dinkel gratulierten zur bestandenen Prüfung.                                                                                      Bericht und Bild: M. Haas

Kein Feuer ohne Rauch!
Atemschutz ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit, was angesichts der Giftigkeit des Brandrauches auch gut ist. Hinzukommen Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern sowie Strahlenschutzeinsätze, die ohne Atemschutz nicht durchführbar wären!
Aus diesem Grund fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Lichtenfels ein Atemschutzlehrgang auf Landkreisebene statt. Drei Feuerwehrfrauen und neun Feuerwehrmänner nahmen an der 25 stündigen Ausbildung teil und wurden vom Team der Atemschutzwerkstatt Lichtenfels auf die drohenden Gefahren im Atemschutzeinsatz vorbereitet. Theoretische Ausbildungsinhalte wie: Grundlagen der Atmung, Atemgifte, Verantwortlichkeiten oder das wichtigste Thema, die Einsatzgrundsätze, wurden von den beiden Ausbildern Ralf Hönninger und Maximilian König vermittelt. Um den Umgang mit dem Atemschutzgerät zu erlernen, mussten die Feuerwehrler bei Einsatz – und Gewöhnungsübungen verschiedene Aufgaben erfüllen.
In der landkreiseigenen Übungsanlage in Burgkunstadt legten die zukünftigen Atemschutzgeräteträger, unter Aufsicht des zuständigen Kreisbrandmeisters für Atemschutz Thomas Petterich, eine theoretische und praktische Prüfung ab.
KBM Petterich und Ausbilder Hönninger baten das Neu erlernte Wissen durch regelmäßiges üben zu vertiefen und gratulierten folgende Teilnehmer zur bestandenen Prüfung:
Böhmer Felix, Schwarzmann Linda (beide FF Großziegenfeld); Witterauf Peter, Will Stefan (beide FF Arnstein); Höppel Rabea, Klamm Lucas, Hammrich Simon, Reinlein Carsten (alle FF Bad Staffelstein);
Tohol Alexandra (FF Uetzing); Tappert Jens (FF Schney); Tegge Marco, Büttner Lucas (beide FF Lichtenfels).

Bericht u. Bild: R. Hönninger

 

Insgesamt 110 neu beschaffte Überhosen konnten die Atemschutzgeräteträger des Stadtgebietes Lichtenfels in Empfang nehmen. Somit wird ein höherer Schutz bei Atemschutzeinsätzen gewährleistet. Wir danken der Stadt Lichtenfels und dem Leiter der Atemschutzwerkstatt für die geleistet Arbeit.

Bild: FF-Lichtenfels

Besichtigung der Baustelle des Klinikum-Neubaus in Lichtenfels.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Rinker vom Landratsamt Lichtenfels und Herrn Hensel Philipp vom Architek-tenbüro Schuster-Pechtold-Schmidt, für die sehr gute Führung.

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, verschafften sich die Kameraden der Feuerwehr Lichtenfels einen Überblick der Gegebenheiten auf der Baustelle des Klinikum-Neubaus.

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 Bericht u. Bilder R. Hönninger

Festlicher Ehrungsabend im Stadtschloss

18 Feuerwehrmänner mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet

25-jährige aktive Dienstzeit: Werner Amon, Stefan Tremel (beide FF Eichig), Bernd Paul (FF Isling), Andreas Eideloth (FF Klosterlangheim), Andreas Lehe (FF Lichtenfels), Gerd Klemenz (FF Lichtenfels/Main), Michael Hümmer, Ralf Martin (beide FF Stetten).

    

Lichtenfels. 18 Feuerwehrmänner aus den 24 Freiwilligen Feuerwehren des Stadtgebietes von Lichtenfels wurden bei einer gemeinsamen Festveranstaltung im Stadtschloss für 25- und 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber beziehungsweise Gold ausgezeichnet.

Mit der Feier werde das ehrenamtliche Engagement langjähriger aktiver Feuerwehrleute gewürdigt, betonte der Erste Bürgermeister Andreas Hügerich bei der Begrüßung. Bereits seit 25 oder sogar seit 40 Jahren hätten die zu ehrenden Feuerwehrmänner Dienst in ihren Feuerwehren geleistet und dabei zu jeder Tages- und Nachtzeit ihr ganzes Können eingesetzt, um ihren Mitmenschen in Notsituationen zu helfen, lobte der Rathauschef. Sie hätten dabei durch ihr Handeln wertvolle Dienste für die Gesellschaft erbracht.

Landrat Christian Meißner, der die Ehrung im Auftrag des bayerischen Innenministers zusammen mit dem Bürgermeister, dem Kreisbrandrat Timm Vogler, Kreisbrandinspektor Hermann Schuberth, Kreisbrandmeister Thomas Hofmann sowie den beiden Feuerwehrreferenten Otto Dinkel und Roland Lowig durchführte, hob die Leistung der zu ehrenden Feuerwehrleute besonders hervor. Er lobte auch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, den Kommunen und den Feuerwehren, wenn es darum gehe, die Herausforderungen des Brandschutzes in den Griff zu bekommen. Die Stützpunktwehren müssten dabei naturgemäß die meiste Last tragen. Mit der A73 seien weiter Aufgaben auf die Feuerwehren hinzugenommen, die sich mit der baldigen Inbetriebnahme der ICE-Trasse noch verstärken werden, stellte der Landrat fest.

Der Kreisbrandrat Timm Vogler freute sich, dass er im Rahmen einer staatlichen Ehrungsfeier verdiente Feuerwehrkameraden für langjährige erfolgreiche Feuerwehrarbeit im Zeichen der Sicherheit und des bürgerschaftlichen Miteinanders auszeichnen durfte. Die 118 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises spielten im Sicherheitskonzept der Kommunen eine zentrale Rolle, betonte Vogler. Nach den in den letzten Jahren erfolgten Anschaffungen von Großfahrzeugen für die Stützpunktfeuerwehren müsse in den kommenden Jahren das Hauptaugenmerk auf die zeitgemäße Ausrüstung der Ortsteilfeuerwehren mit modernen Tragkraftspritzenfahrzeugen als Hauptergebnis der durchgeführten Feuerwehrbedarfsplanungen in den einzelnen Kommunen gelegt werden.  

Die lang erwartete Einführung des Digitalfunks sei mittlerweile erfolgreich abgeschlossen worden. Parallel zum Beschaffungs- und Einbauprozess habe die intensive Schulung der knapp 3500 Feuerwehrkameraden im Umgang mit der neuen Technik stattgefunden. Als weiterer Schritt sei in den kommenden Jahren die Umstellung der Alarmierung vom Analogfunk auf den Digitalfunk vorgesehen. Die Feuerwehren würden durch ihre ehrenamtliche, anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit den Mitbürgern ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit geben, unterstrich der Kreisbrandrat. Die Feierstunde wolle er zum Anlass nehmen, den zu Ehrenden stellvertretend für alle Feuerwehrleute in unserem Landkreis für die Erfüllung dieser umfangreichen, vielseitigen und schwierigen Pflichten zu danken.  

Als kleine Anerkennung für ihr Engagement lud der Bürgermeister alle Anwesenden zu einem ausgezeichneten warmen Buffet ein, wobei einige städtische Mitarbeiter die Gäste mit Getränken bewirteten. Den seit 40 Jahren aktiven Feuerwehrleuten finanziert der Landkreis zusätzlich einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain, während die Stadt die Aufenthaltskosten für die Ehefrauen übernimmt. Für die musikalische Ausgestaltung der Feier sorgte die Gitarrengruppe der Heinrich-Faber-Musikschule. Anschließend spielte das Musikduo „Swingin‘ easy“ mit Dr. Axel Keilhack (Saxofon/Gesang) und Harald Fischer (Klavier) zur Unterhaltung auf.                    Bericht: Alfred Thieret        

 

Holzhaufenbrand mit Übergriff auf PKW

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Letzter Einsatz  

THL
19.06.2018 um 13:11 Uhr
96215 Lichtenfels Roth Büschlein
#94/2018
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Aktuelle Termine  

Di Jun 26 @18:00 - 07:00PM
Kleiderkammer
Do Jun 28 @19:00 -
Hauptübung
Sa Jun 30 @13:30 -
Jugendübung